ZS #6/09 - 27.11.2009
Die Uni ist besetzt und nur die ZS darf live von den Ereignissen berichten. Auch schicken wir unsere Redakteure für 24 Stunden ins letzte Loch vom Niederdorf und drei Mal im Semester erscheint unsere Printausgabe mit wirklich relevanten Informationen. Neu bieten wir sogar auf unserer Onlineplattform die erste zentrale Bücherbörse der Uni Zürich an – alles selbstverständlich kostenlos.
Doch schon bald soll das nicht mehr möglich sein. Uns droht die Streichung von Subventionen beim Postversand. Das würde für die ZS in ihrer jetzigen Form das Ende bedeuten. Die ganze Redaktion arbeitet ehrenamtlich und die spärlichen Inserate reichen gerade mal für das Drucken der Zeitung und das Versenden per Post. Streicht uns letztere die Subventionen, müssen wir sehr viel kleinere Brötchen backen.
Grund dafür ist ein Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts, welcher den Zeitungen die Subventionen aberkennt, wenn sie keine zahlenden Abonnenten haben. Wir stehen zwar in ständigem Kontakt mit der Post und der Unileitung um eine geeignete Lösung zu finden, doch vorerst ist vieles noch unklar.
Genug gejammert! Die ZS gibt es nun schon seit 1923. Immer wieder mussten wir ums Überleben kämpfen. Wir haben braune und rote Jahre hinter uns. Wurden verteilt und verschickt, waren gross und klein, männlich und weiblich. Brachten bedeutende Persönlichkeiten hervor (Max Frisch, Kurt Tucholski oder Constantin Seibt) und sorgten stets für viel Gesprächsstoff. Dies tun wir natürlich auch weiterhin – stets mit viel Herzblut – um euch das Beste zu bieten.
Corsin Zander, Redaktionsleitung
Was mit Besetzungen an Österreichs Unis begann, hat sich zu einem europaweiten Studierendenprotest gegen Bildungsabbau und Bologna entwickelt. Auch in der Schweiz regt sich...
Am historischen Seminar geht es heiss her. Die Unileitung widmet gegen den Willen der Dozierenden einen bisherigen Lehrstuhl um. Wer steckt wirklich dahinter?
Kalter Wind weht mir um die Ohren. Ich hätte doch einen Schal mitnehmen sollen. Jetzt stapfe ich im Irchelpark mit meinen Turnschuhen durch den Schlamm und fluche, weil ich die...
Eine kleine Minderheit hat den StuRa gewählt. Sein begrenzter Einfluss kann die Studierenden nicht mobilisieren. Dies soll sich bald ändern.
Ob in Ghana, Palästina oder Togo. Die KfE bietet Studierenden die Möglichkeit, sich sozial und international zu engagieren. Doch das Interesse ist gering und die Projektideen...
Was die Bewegung im Ausland heute will, forderten wir in Zürich schon in den 90er Jahren. Trotzdem dürfen wir uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen.
Manch lange Nacht endet in der Gräbli-Bar.
Für viele ist die Bar eine Art Zuhause.
Auch für uns, zumindest für 24 Stunden.
Aus der Not entsteht eine Idee. Zwei Musiker organisieren aus Frust über die Schwierigkeit an Auftritte zu gelangen, ein eigenes Konzert. Sie fragen zwei befreundete Bands an und...
Prinzessin Mononoke
Prinzessin Mononoke kämpft den Jahrhunderte alten Zwist zwischen Natur und Mensch neu aus. Der Regisseur Hayao Miyazaki setzt sein Fantasiemärchen «Mononoke...
Warum sprechen manche Professoren in den Medien über Bologna und Botellón, andere dagegen nicht einmal über ihr eigenes Fachgebiet?
Soziologieprofessor Kurt Imhof ist in den Schweizer Medien ein häufig gesehener Gast. Er ist der Überzeugung, dass die Medienpräsenz von Professoren der Wissenschaft dient.
Dafür
Kirchtürme gehören zur Schweiz wie der Kirsch zum Fondue. Wozu der ganze Aufruhr? Hat die Christenheit in der Moderne nicht schon genug gelitten? Die christliche Heilslehre...
Rundum wehren sich die Studenten. In der Schweiz fast gar nicht. Eigentlich wäre Gewalt die einzige Lösung, denn die Dringlichkeit, in einer Widerstandsbewegung Gewalt anzuwenden,...
So wie ich heute Morgen erwache, ist mein Kopf für einmal nicht voll mit Formeln, Matrizen und Algorithmen. Es fühlt sich gut an, nicht gleich drei Stunden an einer mathematischen...