ZS #14/84 - 23.06.2006
Liebe Leserin, lieber Leser
Die WM hat sich unterdessen auch in das Leben derjenigen geschlichen, die dem Fussball als Tschuti-Fans nicht sowieso schon Tor und Tür zu ihrem Leben geöffnet haben. Ähnlich ergeht es auch unserer Zeitung. Obwohl wir die ganze letzte Nummer schon der WM gewidmet haben, konnten wir natürlich nicht darauf verzichten, unseren Korrespondenten Manolo für das Spiel am vergangenen Montag nach Dortmund zu schicken, damit er life von unserem siegreichen Duell gegen Togo berichten kann. Fussball, Fussball über alles, so sieht es im Moment aus, gibt es denn daneben noch andere essentielle Dinge?
Überflüssige rhetorische Frage, denn natürlich gibt es sie! Zum Beispiel ein Dach über dem Kopf. Lust, endlich von zu Hause auszuziehen? Alicia hat sich umgeschaut, wo und wie man in Zürich eine passende WG finden kann und worauf man bei der Suche nach zukünftiger Bleibe und passenden WG-Gspänli achten sollte. Um das Thema wohnen dreht sich auch ein weiterer Artikel, nämlich um die Geschichte der Küche. Überrascht? Tatsächlich, die Küche hat eine Geschichte zu erzählen.
Nicht nur Manolo, sondern auch ein weiteres Mitglied aus der Redaktion durfte auf Reisen gehen und erstattet Bericht. Ganz ohne Fussball, diesmal. Christioph hat sein Studium zu einer Exkursion nach Istanbul verholfen – Architekturstudent müsste man sein!
Stefanie Ziegler
ZS #13/84 - 09.06.2006
Liebe Leserin, lieber Leser
Auch wir können uns der weltweiten Fussballeuphorie nicht entziehen und widmen dem König aller Ballspiele die vorliegende Ausgabe. Weil die Meisten von uns keine Freunde bei der FIFA haben (gell Manolo) und darum die Fussballspiele vor dem Fernseher geniessen müssen,hat Christoph Dubler die Kommentatoren der Kickturniere unter die Lupe genommen und eine Rangliste erstellt.
Auch wenn die WM nur mittels Flimmerkiste verfolgt wird, mit dem Fussball-Kucken verhält es sich wie mit dem Fussball-Spielen: gemeinsam machts mehr Spass. Und weil Wohnzimmer und Glotze meist zu klein sind, um eine respektable Fangemeinde darin beziehungsweise davor zu versammeln, findet das kollektive Fernfiebern meist ausserhalb der eigenen vier Wände statt. Deshalb hat sich Alicia Solis aufgemacht und die heissesten WM-Bars der Stadt für euch aufgespürt. Ihre Geheimtipps präsentiert sie auf den Seiten zehn und elf.
Natürlich lassen wir auch unsere Reporter vor Ort zu Wort kommen. Andres Eberhard berichtet auf Seite fünf aus Hamburg und auch unsere Berlin-Korrespondentin Kim Dang outet sich auf der letzten Seite als Fussballfan. Natürlich wird das mediale Grossereignis auch kritisch durchleuchtet.Auf den Seiten acht und neun wird erläutert,wie die Kommerzialisierung der Weltmeisterschaften ihren Anfang nahm.
Vanessa Geourgoulas
ZS #12/84 - 26.05.2006
Liebe Leserin, lieber Leser
In unserer aktuellen Ausgabe wird wieder einmal gebührend der Tatsache Tribut gezollt, dass wir uns in einem der komlexesten und umfangreichsten Mikrokosmen und Institutionen der Schweiz bewegen: Der Universität Zürich.
Wie vielschichtig, weitverzweigt und anspruchsvoll das Leben in und mit der Alma Mater ist, wird an verschiedenen Beispielen in dieser Nummer klar.
Mit der Neubesetzung des Rektorstuhls steht die Uni vor einer grösseren Personalrochade und damit auch vor generellen Umwälzungen und einer Neuausrichtung. Bei uns kommen exklusiv die sich zur Wahl stellenden Kanditaten und die Kanditatin zu Wort.
Mit dem Informatikdienst wird eine höchst interessante Anlaufstelle unter die Lupe genommen, die wohl manche ratlos vor dem Computer sitzende Kommilitonin aus dem Schlund der privaten IT-Hölle erlöst hat.
Die Herausforderungen des Jobs in einer Anwaltskanzlei zeichnet unsere studi@work-Reihe nach, währenddem unser Theater-Spezialist Nicola Condoleo im Rahmen einer Seminar-Reise das Theatertreffen in Berlin unsicher gemacht hat und uns dafür mit Informationen direkt ab Quelle versorgt.
Bei so viel Uni muss auch noch ein bisschen Entspannung her, das vollbringt unser Duell zum Thema Gasgrill ja oder nein. Wohl bekomms!
Manuel Wirz
ZS #11/84 - 12.05.2006
Liebe Leserin, lieber Leser
Es sind leider keine Panini-Angebote in der Redaktion eingegangen (siehe ZS 10). Wir geben aber weder die Hoffnung (die stirbt nämlich zuletzt oder nie – je nach Weltauffassung) noch die Vorfreude auf die WM auf! Letztere hat unseren Aussenposten in Hamburg definitiv erfasst (S.5).
Übrigens: Habt ihr euch schon einmal gefragt, wieviel über euch in irgendwelchen Computern und Archiven gespeichert ist? Oder ist euch das schlichtweg scheissegal,weil kaum vermeidbar? Klar,wenn ich nach Amerika reise, muss ich damit rechnen, dass die da drüben wohl mehr über mich wissen, als meine Eltern und ich und diese Daten wahrscheinlich bereits übern Teich sind, bevor mein Flieger in Kloten abhebt. Doch auch in unserer «sauberen» Schweiz werden allerlei Informationen über einen gesammelt.Tobias Bernet kann ein Lied davon singen (S. 9).
Doch keine Angst. Wir sind ja bekanntlich Meister der Ablenkung von Nerven aufreibenden Gegebenheiten. Zum Beispiel mittels Stromgitarren. Die guten alten Zeiten grüssen mit Geheul (Anthrax auf S. 4)! Wir verlosen je 2 mal 2 Tickets für rockige Abende (S.5).
Auf geht’s in die zweite Hälfte des Semesters! Wir liefern euch die Lektüre zu langweiligen Vorlesungen. Servus!
Florian Frey
ZS #10/84 - 28.04.2006
Liebe Leserin, lieber Leser
Mit dem Frühling kommen sie alle herausgekrochen, die chicen jungen Familien,die – entgegen allerlei Geschrei – stolz ihren frisch geschlüpften Nachwuchs auf den Plätzen Zürichs herumkriechen lassen. Und während die damit irgendwie schon wieder trendy wirken, oder sich zumindest so geben, nuschelt und täuschelt der Rest der Freiluftschnupperer eifrig mit den weltweit bekannten Aufklebern: Es ist Panini-Zeit! Wir haben den Konzern hinter den «Chläberli»-Giganten unter die Lupe genommen und liefern Euch nützliche Info’s zum Tauschgeschäft (S.9).
Ausserdem: Luzern hat eine Uni. Über deren Probleme und Unzulänglichkeiten berichtet einer, der ihnen zu trotzen versucht (S. 4).
Endlich können wir Euch auch einmal Einsicht in ein naturwissenschaftliches
Studium geben. Esther Frey, Studentin in Geographie, beschreibt ihre Diplomarbeit zum Permafrost. Trotz vorsommerlicher Gefühle (Bierdurst und lüsterne Blicke allenthalben) wissen wir: Die nächsten Regentage kommen bestimmt. Darum findet Ihr allelei kulturelle Tips für trübe oder einsame Stunden (S.12 – 13).
Dann mal los:Weiter Panini’s tauschen, «Chärtli blösälä», warme Tage geniessen und wenn’s irgendwie geht, dabei die Uni nicht vergessen. Servus!
Florian Frey
ZS #9/84 - 14.04.2006
Liebe Leserin, lieber Leser
Die aktuelle Nummer steht ganz eindeutig im Zeichen der Bewegung. Mike Van Audenhove bewegt schon seit sage und schreibe zehn Jahren die Gemüter der Zürcher Comic-Fans, das kommende Sechseläuten bewegt unsere Fantasie, was wir mit der willkommenen Freizeit anfangen sollen und hat uns dazu bewogen unseren Hintergrund dieser alterwürdigen Tradition zu widmen. Der zugegebenermassen immer noch hartnäckig auf sich warten lassende Frühling lässt uns die im trockenkalten Kellergewölbe verstaubten und vor sich hin rostenden Drahtesel wieder ans Sonnenlicht holen und beflügelt Vorstellungen von Ausfahrten auf die Werd-Insel und an den See, mit Picknick- Korb und kuscheliger Wolldecke und die Tanzschaffenden Zürichs lassen ihr Organisationstalent spielen, um uns faule Studierenden aufs Tanzparkett zu bringen. Ausserdem lässt uns natürlich die nicht mehr allzu ferne Fussball- WM keine Ruhe und wir haben unser Redaktionsmitglied auf Studienreise, Andres Eberhard, als exklusiven Berichterstatter aus Hamburg verpflichtet,uns bis zum ersten Match mit seinen WMärchen zu füttern.
So ist wieder einmal eine hoffentlich bewegende Lektüre entstanden – wohl bekomms.
Manuel Wirz
ZS #8/84 - 03.04.2006
Liebe Leserin, lieber Leser
Der Winter ist vorbei. Endlich scheint draussen die Sonne am blauen Himmel, zwitschern die Vögel in den Bäumen und wir, wir dürfen uns wieder aufs Neue verlieben! In den Frühling, in unseren einzigartigen, geliebten Freund oder in die erst noch zu erobernde Dame unseres Herzens. Denn verliebt sein macht glücklich. Dass dafür chemische Substanzen verantwortlich sind, mag uns vielleicht nur am Rande interessieren, wenn wir Hand in Hand mit unserem Geliebten durch den Frühling flanieren. Ist aber so. Wahrscheinlich denken wir dann auch wenig daran, dass Romeo und Julia wegen ihrer Liebe sterben müssen, wie so viele andere literarisch Liebende, sondern denken eher an Balkonszenen und Küsse im Verborgenen. Wir geniessen, und das ist erst mal die Hauptsache. Sollte da vielleicht kein Traumprinz an unserer Seite sein, keine bezaubernde Geliebte – was hindert uns das, davon zu träumen und das nächste mal mutiger zu sein? Mit Genuss haben wir diese Ausgabe dem Verliebt sein mit seinen Facetten und Eigenschaften gewidmet – la voilà! Vor einiger Zeit habe ich den Weg in die ZS-Redaktion gefunden – was übrigens nicht so schwierig gewesen war, denn sie liegt ja nicht weit weg vom Deutschen Seminar.
Wie schön auch, dass ich euch gerade in einer Ausgabe voller Frühling und Verliebt Sein zum ersten Mal an dieser Stelle begrüssen darf.
Stefanie Ziegler
ZS #6/84 - 20.01.2006
Liebe Leserin, lieber Leser
Mit frischen Kräften aus den Weihnachtsferien ausgestattet, beginnen wir das Jahr mit viel Elan, genauer gesagt, mit einem Rundumschlag, denn eine alte Weisheit droht in Vergessenheit zu geraten: Zürich ist mit Abstand das Beste,was die Schweiz zu bieten hat. Und auch wenn unser Ländle aus geographischer Sicht eigentlich eher bescheidenere Distanzen vermeldet, dieser qualitative Abstand ist exorbitant! Damit sich die Schweiz wieder einmal daran erinnert, und um dem Trend der schwindenden Götterverehrung entgegenzuwirken, widmen wir den Schwerpunkt dieser Ausgabe der Mutter aller Schweizer Städte. Dabei hat es die unbeliebte und arg vom Finanzausgleich in die Mangel genommene Hauptstadt der Schweizer Herzen nicht leicht, ausserhalb der eigenen Kantonsgrenzen verunmöglichen Neid und Missgunst, oder ganz einfach Bauerntölpelei dass der little big city die Huldigung zukommt, die ihr auch zusteht. Aber wir Zürcherinnen sind ja nicht nur in finanzieller Hinsicht grosszügig und sehen den Restschweizerinnen ihre Schimpftiraden nach, wissen wir doch, dass irgendwie jede gerne eine Züricherin wäre, oder!
Vanessa Geourgoulas
ZS #5/84 - 16.12.2005
Liebe Leserin, lieber Leser
Weihnachten steht vor der Tür, und weil unsere Geldbeutel – wie schon in den elf Monaten zuvor – erschreckend früh schon gähnend leer sind, ist auch dieses Jahr viel Kreativität beim Schenken angesagt.
Für alle, denen es ähnlich geht (was in Studentinnenkreisen für gewöhnlich nicht selten vorkommt) haben wir das ultimative Weihnachtsmenu zusammengestellt, das unter Laborbedingungen in einem Selbstversuch natürlich auch von uns getestet wurde. Gleich vorweg: Alle Gerichte werden ausdrücklich zur Nachahmung empfohlen, unsere dicken Bäuche sprechen Bände. Das genauere Ergebnis sowie alle Rezepte können auf den Seiten zehn bis zwölf nachgelesen werden.
Überhaupt dreht sich in dieser Ausgabe alles um die wehrte Nahrungsaufnahme, so hat sich Flo aufgemacht, um günstige Verpflegungsmöglichkeiten fernab von Uni und Mensa auszumachen. Die Ergebnisse seiner Feldforschung sind auf den Seiten acht und neun
festgehalten. Mit dem unerschöpflichen Thema «Essen im Film», dem sich Manolo auf der Seite 13 annimmt, werden auch die kulturellen Aspekte der Nahrungsaufnahme nicht aussen vorgelassen. Wir wünschen guten Appetit!
Vanessa Geourgoulas
ZS #4/84 - 02.12.2005
Liebe Leserinnen,
In den letzten Wochen war in verschiedenen Schweizer Tages- und Wochenzeitungen viel über das Historischen Seminar zu lesen. Dabei wurde der Umstand, dass die Schweizer Geschichte bald nicht mehr im Hauptfach studiert werden kann zum Anlass genommen, die steigende Zahl deutscher Professorinnen im Historischen Seminar und dessen negative Auswirkungen für den Schweizer Historikerinnen-Nachwuchs zur Debatte zu stellen.
Mit dieser Ausgabe beteiligt sich die ZS an der Debatte um die Degradierung der Schweizer Geschichte zum Nebenfach gleich mehrfach. Auf Seite drei zeigt Adrian Feller, Freier Mitarbeiter der ZS und Geschichtsstudent, die Fakten auf und entlarvt somit die polemischen Aspekte der Pressestimmen in den letzten Wochen.
Lukas Mäder geht sogar noch einen Schritt weiter und hinterfragt in seiner Analyse auf den Seiten acht und neun auch die Reaktionen der betroffenen Professoren. Und schliesslich hat Alexandra Wohlwend auch beim deutschen Professor Bernd Roeck, der den Lehrstuhl für allgemeine Geschichte der Neuzeit und Schweizergeschichte innehat, nachgefragt.
Vanessa Geourgoulas
ZS #3/84 - 18.11.2005
Liebe Leserinnen
Die ZS lebt – und wie. Nach dem Erscheinen der letzten Ausgabe ist bei uns der elektronische Briefkasten fast übergequollen. Das letzte Thema hat die Gemüter zum kochen gebracht und pointierte Leserbriefe zur Folge gehabt, auf die auf Seite 16 eingegangen wird.
Auf noch mehr Resonanz ist jedoch der Polyball-Wettbewerb gestossen. Gleich dutzendweise erreichten uns die – leider nicht immer korrekten – Lösungen, so dass wir uns gezwungen sahen, die 10 x 2 Tickets an diejenigen Personen zu übergeben, die uns am schnellsten geschrieben haben.
Nun aber zur aktuellen Nummer: Wir widmen uns dem Kern unseres Lebens, will heissen dem Studieren. Und wo lässt sich besser lernen und in dicken Wälzern schmöckern, als in den zahlreich vorhandenen Zürcher Bibliotheken. Hintergrundinformationen dazu gibt ein Interview mit dem Direktor der Hauptbibliothek der Universität Zürich. Zusätzlich haben wir die Welt nah und fern, in Bern, Winterthur, Zürich und sogar in Nairobi unsicher gemacht und sind dem ewigen Thema des Haustierhaltens auf den Grund gegangen. Was bleiben da überhaupt noch für Fragen offen? Abwarten und die nächste ZS lesen!
Manuel Wirz
ZS #2/84 - 04.11.2005
Liebe Leserinnen
Habt ihr’s bemerkt? Bei der ZS ist jetzt wacker Farbe im Spiel.Von vorne bis hinten. Das hängt nicht vordergründig mit der herbstlichen Stimmung zusammen sondern viel eher mit dem Wechsel zu unserem neuen Druckpartner NZZ Print. Ob’s beim Rot bleibt? Oder doch wieder dezentes Grau? Oder etwas ganz anderes? Inputs sind willkommen – und die Redaktion wird nochmals über dieses Layout-Detail brüten.
Unterdessen hat die Uni wohl auch für Spätzünderinnen wieder begonnen. Neugierige Blicke über die Plätze und durch die Mensen: Frische Mädels, frische Jungs. Ob Studentin auch im Herbst noch balzt? Die Studentenbeiz bQm jedenfalls war in diesen ersten Semestertagen immer gut gefüllt – mich hat’s auch schon zweimal erwischt (mit Bierchen und Tütchen - leider nicht mit Mädchen).
Aktuell in dieser Zeitung dazu das Interview mit bQm-Manager Patrick. Und irgendwie auch zu dieser Sache: 20 Jahre AIDS-Hilfe Schweiz. Manu Wirz hat sich mit dem Dings für den Bums auseinandergesetzt. Die Schweiz will an die WM. Der Weg führt über die Türkei. Diese will in die EU.Wie sich die EU ihr gegenüber verhalten hat, berichtet Carol in ihrem ausführlichen Bericht.
Florian Frey