Krieg der Arbeitsvermittlungen

Von Mirjam Sidler, 15. September 2008

Ein grosser Teil der Studierenden ist zufrieden mit Bologna. Dies sind die Ergebnisse einer ersten grossen Umfrage. Der Teufel steckt aber im Detail.

Beinahe wäre es an der Rämistrasse 62 zu Verwirrungen gekommen. Der StuRa wollte eine eigene Jobvermittlung auf Basis der Software «Jobzipper» aufbauen und damit das schon bestehende Angebot der Zentralstelle konkurrenzieren. Studierende auf Jobsuche hätten sich vor zwei nebeneinanderliegenden Türen wiedergefunden, hinter denen zwei fast identische Projekte gesteckt hätten. So weit kommt es nun aber doch nicht, da der StuRa laut seiner Präsidentin Sylvie Michel «der Zentralstelle auf keinen Fall an den Karren fahren will». Beim StuRa haben sich jedoch in letzter Zeit die Anfragen zu den Themen Job- und Wohnungsvermittlung gehäuft, sodass man auf der StuRa-Homepage schon bald weiterführende Links (auch zur Zentralstelle) dazu finden wird. Erfreulich für den StuRa, dass sich offenbar immer mehr Studierende mit ihren Anliegen an ihre offiziellen Vertreter wenden.

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