Da geh’ ich nicht hin

Von Mirko Hofmann, 21. September 2008

Epic Bitch Rock und melodiöse Elektrobeats. Pünktlich zum Semesterbeginn findet am 26. September im StuZ2 die legendäre ZS-Party statt. Wer sich also dem Studienalltag noch nicht völlig ergeben will, der ist bei diesem Event genau an der richtigen Adresse.

  • (Bild: PD)

Und wieder einmal ist Semesterbeginn. Das bedeutet, in den ersten drei Wochen wird geflyert, was das Zeug hält. Schliesslich will jeder Partyveranstalter den universitären Neuankömmlingen einreden, dass Studieren vor allem auf Partys gehen bedeutet, so scheint es zumindest. Traditionell zieht das Kaufleuten eher das gehobenere Publikum an. Oder sagen wir es gleich auf den Punkt: die Schicki-Mickis. Also warum soll es auf einer Semesterbeginnparty anders sein? Die Campus-Semesterbeginnparty kostet tatsächlich 25 Franken. Damit kann ich eine Woche lang mein Mittagessen bezahlen. Der Veranstalter nennt sich Full House. Wenn ich ein solches will, gehe ich lieber pokern. Wobei, musikalisch zeigt sich die Party sehr vielseitig: Chill House, Deep House, Disco House, House und Vocal House. Fehlt ja nur noch der Dr. House. Unter all diesen Partyhengsten und –stuten habe ich eh keine Freunde, denn als, sagen wir mal älteres Semester, ist der Heisshunger nach neuen Kontakten im universitären Umfeld auch etwas gestillt. Was: Campus Semesterbeginnparty
Wann: 20. September, 23 Uhr
Wo: Kaufleuten
Wer: Full House Partylabel

Kommentare:

  • Hallo Marcel

    Schade, dass du den Text von Mirko nicht lustig gefunden hast - ich hab lauthals gelacht.
    Es freut mich, dass trotzdem so viele Studis (denn unter den 2000 Gästen waren bestimmt auch Studis) die Campus-Party besucht haben. Das zeigt mir, dass diese Studis den Artikel von Mirko nicht ernst genommen haben, sondern sich bestimmt darüber amüsiert haben und trotzdem hingegangen sind.

    Ausserdem finde ich den Zeitpunkt gar nicht soo befremdend. Gerade zu Semesterbeginn gibt es viele solche Studentenparties, da bietet es sich doch an, für diese Rubrik eine solche Party zu nehmen? Zumal es auch die Leser (Studierende) am meisten interessieren dürfte.
    Mirko hat den Auftrag erhalten über eine solche Party einen Text geschrieben. Diesen Text hat er wohl eher als Autor der ZS statt als Drummer bei Pyle geschrieben. Denn überhaupt von einer Konkurenzparty zu sprechen, halte ich bereits für sehr übertrieben. Wie du bereits richtig geschrieben hast, gehen Studenten, die ins Kaufleuten gehen, tendenziell wohl eher nicht ins Stuz2. Weiter findet die Party noch nicht einmal in der selben Woche statt.

    Schade, dass dich dieser Text nicht so erreicht hat wie er geplant war. Aber Humor ist nun halt etwas Subjektives.
    Corsin , 23.09.08 (vor 4 Jahre) Antworten
  • Spass und Humor, die auf positive Weise wirken, haben nichts damit zu tun, sich über andere lustig zu machen, Witze auf Kosten anderer zu reißen und die Lacher auf seiner Seite zu haben. Wirklich gut tun Spaß und Humor dann, wenn man gemeinsam mit den anderen lacht.
    Bernhard , 23.09.08 (vor 4 Jahre) Antworten
  • Hallo Andres

    eine Studierenden-Party ist eine Party für Studierende. Das hat mit Budget, Preisen und Musikstilen nichts zu tun. Eine Studierenden-Party für den Clichée-Vollzeit-Studenten ohne Geld im Portemonnai ist das eine - eine Party für Studenten zu organisieren welche nicht genau in diese Kategorie fallen da sie neben dran noch arbeiten und Geld verdienen das andere.

    Im Marketing lernt man: Durch Preisdifferenzierung erreicht man verschiedene Zielgruppen. Genau so wie Mirko Hofmann nicht ins Kaufleuten gehen würde so gehe ich zum Beispiel nicht an eine \"10-Stutz-Party\" im Stutz (nicht wertend gemeint).

    Das Kaufleuten war am Samstag gefüllt bis in den letzten Winkel und es musste zur Auslastung sogar noch der Festsaal geöffnet werden. Ich schätze da waren ungefähr 2000 Gäste und dies sollte Beweis genug sein, dass es auch Studenten gibt, welche ein Bedürfnis nach solchen Parties haben.

    Aber das ist eigentlich gar nicht der Grund meiner vorherigen Kommentare. Was für mich sehr befremdend wirkt ist der Zeitpunkt dieses Beitrags, die Verwicklung eures Vereins und des Authors in die Konkurenzparty und der Fact, dass ihr eine von der Uni unterstützte Zeitung gezielt gegen einen Konkurrenten nutzt (andere werden nicht erwähnt) um dann in einem anderen Beitrag von eurer Party zu schwärmen und dort implizit zu suggerieren, dass nur eure Party von Studenten organisiert würde.

    Noch ein paar Facts:

    - Laut 20 Minuten wird die Campusparty von drei Uni-ZH Studenten organisiert (kein riesen OK, keine Externe)

    - Das Label heisst Campusparty (nicht Fullhouse).

    - Laut campusparty.ch läuft an der Party HOUSE. Die anderen Begriffe scheint ihr auf usgang.ch gefunden zu haben wo die kurrligsten Musikstile auftauchen.

    Gruss
    Marcel

    P.S. Bevor die Frage auftaucht: Ja, ich kenne jemanden der Promo für diese Party macht. Somit bin ich wohl etwas persönlich beeinflusst. Dies ändert aber gar nichts an meiner Meinung, dass eure Uni-Zeitung nicht für solches Konkurrenten-Bashing eingesetzt werden soll und darf.
    Marcel , 22.09.08 (vor 4 Jahre) Antworten
  • Gute Arbeit Marcel!

    Einfach nur peinlich.. Würde gerne wissen wie viel Geld von unseren Studiengebühren in dieses Blatt fliesst.. Werbung für die eigene Band/Party zu machen auf Kosten der Studis..

    Und Andres, jetzt noch von Authentizität eurer Party zu sprechen, DAS ist zynisch.
    Andrea , 22.09.08 (vor 4 Jahre) Antworten
  • Nur am Rande, damit es keine Missverständnisse gibt hier:

    Die \"ZS\" wird über die Werbe-Inserate finanziert, nicht über die Studiengebühren.
    Steven , 22.09.08 (vor 4 Jahre) Antworten
  • Hallo Marcel

    Natürlich hast du recht und Mirko spielt in dieser Band, Joel (Bedetti) übrigens auch. Genau das ist ja das Konzept unserer Party - sie ist einfach und authentisch. Es steckt kein Riesen-OK dahinter, das ein Budget hat, mit dem man ein ganzes Studium bezahlen könnte. Die Kritik, wenn es denn eine ist (zu ernst sollte man die Rubrik nicht nehmen, deshalb auch der Zynismus) zielt genau auf diesen Unterschied. Was ist eine Studierenden-Party wirklich; d.h. wo ist das Label angebracht und wo nicht? Auf jeden Fall ist es wert sich darüber Gedanken zu machen.

    Lieber Gruss Andres
    Andres , 21.09.08 (vor 4 Jahre) Antworten
  • Lustige Art von Marketing. Der Text stammt von Mirko Hoffmann, Drummer einer Band Namens Pyle. Diese spielt an der ZS-Party (was ja auch eine Semesterbeginn-Studenten-Party ist: http://www.zs-online.ch/zs-online/online-news/artikel/archive/2008/september/article/zs-party-von-studierenden-fuer-studierende/) vom 26. September.

    Zum guten Glück gibt es Konkurrenz bei den Studi-Parties, denn DA würde ich niemals hingehen.

    Dieser Beitrag ist nur noch peinlich in Anbetracht dessen, dass Mirko Hoffmann mit seiner Band selbst Teil der Studi-Party-Szene ist und sich wohl aus Angst vor ausbleibenden Gästen über die Konkurrenz lustig machen versucht.
    Marcel , 20.09.08 (vor 4 Jahre) Antworten
  • LoL. Apropos 25 CHF

    Aus der Agenda von PYLE:

    30. Oktober 2008 - Plattentaufe von Red Charly im Abart Music Club

    Türöffnung: 20:00, Stagetime: 45 Minuten, Eintritt: 22 SFR (Ticketverkauf via Starticket)

    45 Minuten für 22 Fr. ist etwas teurer als 25 Fr. für eine ganze Nacht.
    Marcel , 20.09.08 (vor 4 Jahre) Antworten

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