Da warens nur noch neun
Der erste südkoreanische Geländewagen «KIA Sportage» ist ein in Sachen Ästhetik misslungener Versuch. Wem gehört er wohl? Unsere Expertin schliesst vom Auto auf den Besitzer.
Es gibt viele Theaterstücke, die auf Schauplätze der Gegenwart gezwungen werden und deshalb an Tiefe und Spannung verlieren. Ganz anders ist dies bei Agatha Christies Krimistück «Da warens nur noch neun», welches unter der Regie Maurice Caviezels von der Theatergruppe «aktiv» der Universität und ETH aufgeführt wird.
Das Stück beginnt, wie viele gute Krimis, harmlos: Zehn Menschen, die sich gegenseitig nicht kennen, wollen auf einer einsamen Insel Urlaub machen; doch was als Erholung gedacht ist, endet in einem Psychothriller für die Beteiligten. Misstrauen und Angst breiten sich in der kleinen Gruppe aus, denn einer nach dem anderen muss sein Leben lassen. Als Vorbild für dieses tödliche Spiel dient dem Täter das Kinderlied «Zehn kleine Negerlein». Niemand weiss, wer der nächste sein wird. Niemand weiss, wer der Mörder ist. Eines aber wissen sie alle – er befindet sich unter ihnen. Eine Fluchtmöglichkeit gibt es nicht.
Das Stück kann als eine Mischung zwischen William Goldings Roman «Herr der Fliegen» und dem Kultfilm «Eine Leiche zum Dessert» (Murder by Death) beschrieben werden, wobei natürlich Agatha Christies Handschrift immer wieder deutlich wird. Ein packendes Stück, bei dem wohl jeder einzelne Zuschauende selbst anfängt, Vermutungen anzustellen und Theorien zu entwickeln. Für Krimifans ein Muss!
Was: Theateraufführung «Da warens nur noch neun»
Wann: 6. Juni, 20 Uhr
Wo: Grosser Saal des aki, Hirschengraben 86, Zürich
Verlosung: 3 x 2 Tickets.
Teilnahmefrist: 30. Mai
Kommentare:
-
available generation arrives less <a href=\"http://money.cnn.com\">decreases ruddiman 20th larger</a> [url=http://www.cbpp.org]possibly absolute cycles[/url] http://www.ncbi.nlm.nih.govjohnelleda johnelleda, 12.01.10 (vor 2 Jahre) Antworten
-
net recent levels american albedo detailstrevionbor trevionbor, 12.01.10 (vor 2 Jahre) Antworten
Dein Kommentar:
RSS Feed für die Kommentare auf dieser Seite | RSS feed für alle Kommentare
Anmelden
Mehr aus dieser Ausgabe
- «Wir haben ein Kommunikationsproblem.»
- Zwei Stunden Stehen für die Wurst
- Amrein, komm zurück!
- Fanmeilen, Freaks und Fussballpartys
- Im Sommer kreuchts und fleuchts
- Brief aus Wien
- Essstäbchen für Anfänger
- Sie denkt, also bin ich
- Geburtstagsfest der Uni
- Student Slam im bQm
- Eine letzte Audienz
- Jubiläum: Übertrieben und überladen
- Die Welle
- Philemon und Baucis
- Duell: Fussball
- Meine Meile
- Magenbälle und virtuelle Penaltywelten
- Effizienz zählt mehr als ein guter Ruf
- Auflösung Autogramm ZS #2/08
- Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
- Motörhead
- The Bangles
- Da warens nur noch neun
- Pekinger Passion von Jürg Ammann
- Elijah - Beweg di
- Wetten, dass sie richtig liegen?
